| Aktuelle Infos Afrika 2004 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Julia und Walter haben die Infos für Afrika verbessert: Das Angolavisum hollten wir in Libreville/Gabun und das Kamerunvisum in Nigeria erhielten wir nur weil wir das Visum für Gabun schon hatten. Es war nicht Pflicht das Visum für die D.R.Kongo bei der Einreise nach Nigeria zu haben. Julia & Walter (Globebiker) berichten uns regelmäßig von ihrer momentanen Afrikaumrundung. Da wir euch diese Informationen nicht vorenthalten wollen, haben Wichtiges mal zusammengefasst. Rechts findet ihr einen Link zu der Homepage der "Globebiker". Hier mal ein Stück des Originaltextes der beiden von einem Brief aus Togo: "Eins vorneweg - es ist um vieles einfacher als man glaubt und das meiste, was man über Afrika hört sind "Stories" - zumindest, was wir bis jetzt kennen" Julia und Walter haben es über die Westküste Afrikas bis nach Namibia geschafft!!!! "Im Großen und Ganzen war alles viel einfacher als erwartet" Stand Frühjahr bzw. Sommer 2004 Hier nun zu den Facts: Nur die Grenze Mauretanien / Senegal war korrupt: Ausreise Mauretanien: Die Polizei wollte 10, der Zoll 10, Brückenzoll 10, Einreise Senegal: Polizei 10, Zoll 10, Tax Commune 1 - Im Endeffekt alles Schmiergeld, Julia & Walter bezahlten insgesamt jeder 15, was wohl immer noch zu viel war, doch es gibt Leute, die mussten 80 pro Person berappen!!! - Also nicht so schnell das Geld springen lassen und Gelassenheit zeigen!! - Die Beamten fragen sehr oft nach einem "Cadeaux" (Geschenk), meistens reicht es schon, eine Zigarette mit den Beamten zu rauchen. - Bei allen Grenzen gilt, nicht unter Zeitstress einreisen, d.h. kurz vor Feierabend, oder gar an Sonn- und Feiertagen!! Das kostet fast immer Extra!! Carnet des Passages: - Warnung vor gefälschten Carnets!!!! Angeblich sitzen einige Autoschieber, die mit den gefälschten Dokumenten unterwegs waren im Knast!!! - Julia & Walter erleichterte das originale Dokument jeden Grenzübergang, die zwei benötigten noch kein einziges "Passavant"! - Ihrer Meinung nach, war es das ganze Geld schon wert! Schnelle, einfache und unkomplizierte Grenzübergänge! Die zwei fragen sich, warum immer so ein "Geschrei" bzgl. des Carnets gemacht wird??!!?? VISA (für deutsche Bundesbürger): Mauretanien: In Deutschland, Kosten ca. 20 An der Grenze, Kosten ca. 50 Senegal: Kein Visum Gambia: Kein Visum Guinea-Bissau: In Banjul / Gambia, Kosten 4 und 2 Passbilder, Wartezeit: 10 Minuten Guinea: In Dakar / Senegal:, Kosten 30 und 2 Bilder; Wartezeit: 24 Stunden Mali: In Rabat / Marokko, Kosten 25 und 2-4 Bilder, Wartezeit: 30 Minuten Burkina Faso: In Bamako / Mali, Kosten ca. 20 und 2 Bilder, Wartezeit: 2 Stunden Ghana: In Bamako / Mali, Kosten ca. 18 und 4 Bilder, Wartezeit: 24 Stunden Togo: 7 Tage-Visum an der Grenze, Kosten 15. Verlängerung für 30 Tage 1,5 und 4 Bilder, Wartrezeit 2 Tage. Benin: 48 Stunden-Visum an der Grenze, Kosten 15. Verlängerung für 30 Tage 15. Nigeria: In Bamako / Mali, Kosten ca. 50 und 2 Bilder, Wartezeit: 24 Stunden Evtl. auch in Gambia / Banjul! Togo und Benin stellen keine Visa für Nigeria aus!!! Gabun: In Lome / Togo, Kosten ca. 75 und ? Bilder, Wartezeit: 24 Stunden, Dauer: 30 Tage. D. R. Kongo: In Lome / Togo, Kosten 60 und ? Bilder, Wartezeit 24 Stunden, Dauer: 30 Tage. Kamerun: In Calabar / Nigeria, Kosten 45, Julia & Walter waren morgens um 09:00 Uhr bei der Botschaft, mussten in einem Brief erklären, was sie in Kamerun wollten, dann eine Marke für 500 CFA kaufen, als dies dem Botschafter vorlag konnten sie erst den Antrag ausfüllen. Um 13:00 Uhr durften sie bezahlen (Euro, Dollar, CFA oder Naira) und um 15:30 Uhr erhielten sie das Visum. Das Visum für Kamerun erhielten sie nur, weil sie das Visum für Gabun schon hatten! Wohl auch in Dakar möglich, Dauer dann 3 Tage, Empfehlungsschreiben der BRD Botschaft und Hotelreservation angeblich notwendig!! Alternativ: Kamerun / Grenze: In Garoua / Kamerun bei der Immigration, Kosten 80 und ? Bilder; Wartezeit: ? Kongo: In Yaounde / Kamerun, Kosten 75 und 2 Bilder, Wartezeit 24 Stunden. Angola: In Libreville / Gabon 30 Tage: Kosten 90; 10 Tage Transit: Kosten 38 und 2 Bilder, Wartezeit: Ein paar Stunden Stand Sommer 2004 Mozambique: In Nelspruit / Südafrika Zimbabwe: An der Grenze, 3 Stunden, Double Entry: $ 45 Abgassteuer: $ 6, Versicherung: 30 Tage $ 10 Sudan: In Pretoria / Südafrika Dauer länger als 1 Woche, da es nach Khartoum gefaxt werden muss Blutgruppe muss bei Visaantrag angegeben werden Kontrollen: - Oft - aber meist nur woher, wohin, etc. - Wenn man als Frau den Helm absetzt, hat man entscheidende Vorteile!! - Kontrolleure haben oftmals einen "Riesenrespekt" vor solchen Frauen, da hilft auch an den Grenzen!! Togo: - KTM / Motorrad Händler in Lome (Toni, ein Österreicher) - Evtl. kann er Reifen besorgen. - Kein Problem, Geld mit Ktreditkarte in Lome zu besorgen Nigeria: - Entwarnung, absolut keine Probleme mit den Roadstopps, immer durchgewunken, niemals Geldforderungen! Auch an den Grenzen keine Probleme! - Geld / Neiras in Lome tauschen, oder genügend US $ (in kleinen Scheinen) mitnehmen. - An den Banken bekommt man kein Geld oder nur mit horrenden Gebühren!!! Es gibt keine Bankautomaten!!! - Keine Devisendeklaration - Keine Fahrbewilligung - Kontrolle des Impfausweises!! - Genaue Reiseroute wird abgerfagt ( also vorher was ausdenken ) - In Calabar Visum für Kamerun Kamerun: - Zoll versucht Geld einzutreiben ( 20.000 - 40.000 CFA) - ist aber nicht notwendig!! - Strassenbenutzungsgebühr wird versucht von Einheimischen einzutreiben (Achtung Nagelbretter) - Ausreise kein Problem Gabun: - Einreise und Ausreise kein Problem - Gründliche Gepäckkontrolle - Kein Stempel im Pass - Korrekte Beamte - Geld mit Kreditkarte in Libreville am Flughafen und in der Stadt möglich. Kongo: - Einreise und Ausreise kein Problem Angola: - Laut angolischer Botschaft ist die Einreise in die D. R. Kongo mit dem einmaligen Visum von Angola möglich, Julia & Walter haben andere Erfahrungen gemacht und kamen nicht weiter. Erneutes Visum für Angola hätte in Matabi beantragt werden müssen!! Oder man verschifft von Cabinda nach Soyo!! - Visumverlängerung in Cabinda nur wenn abgelaufen!! Verlängerung in jeder größeren Stadt möglich! - Einreise über Cabinda kein Problem - Nicht immer Benzin in Cabinda zu bekommen, manchmal muss man 2 Tage warten!! - In Cabinda nur Bargeldtausch möglich - Ausreise nach Namibia kein Problem - Keine Papiere für Einreise der Motorräder notwendig - Verschiffung von Cabinda nach Soyo kostet US $ 50 für 2 Motorräder (In 5 Stunden runtergehandelt von US $ 1.500 auf US $ 50) - Sehr schlechte Pisten- und Starßenverhältnisse!! - Viele Minen abseits der Straßen und Pisten - Warnschilder!! - Keine Probleme mit Korruption, die Polizei war sehr besorgt um Julia + Walter Namibia: - Einreise: Strassengebühr 6 für Motorräder - Geldautomat hinter der Grenze - Einreise sehr einfach und problemlos Südafrika: - Einreise sehr einfach und problemlos Finanzen: - In Mauretanien und Guinea helfen nur Bares oder Traveller Cheques (schlechter Kurs)!!! - Guinea Bissau hat CFA, da kann man sich vorher schon eindecken! - Der Euro wird gerne gesehen, steht aber zum offiziellen Kurs von Dollar $ !!!! - Euros und Dollars $ immer in kleinen Scheinen parat haben!!! - In Guinea hatte die Bank kein Geld zum Wechseln!! Aber es sprechen einen die Leute auf dem Markt an!!! - In Calabar (Nigeria) kein Geld mit Visa Karte - Yaounde (Kamerun) sehr modern, Geld am Bankautomat erhältlich Versicherung der Motorräder "Carte Brune": - In Mauretanien gilt die "Carte Brune" nicht!! - Versicherung in Nouadhibou abschließen!! Kontrollen!!!! - Für den Senegal kann man eine Versicherung für ein paar Tage in Nouakchott abschließen, so hat man an der Grenze keine Probleme und ist nicht auf die willkürlichen Tarife der Schlepper angewiesen!! - In St. Louis / Senegal bekommt man in der Zebrabar aktuelle Infos über faire Versicherungen, die alle Länder Westafrikas umfasst (Außer Kongo und Angola)! 3 Monate kosten ca. 30 pro Motorrad - An der Grenze bezahlt dies oftmals schon für nur 10 Tage!!! - "Carte Brune" war auch für Kongo und Gabun hilfreich Trinkwasser: - Wasserfilter für Notfälle und zur Sicherheit1 - In jedem Dorf gibt es einen Brunnen. - Entkeimung in flüssiger Form zusätzlich wirkt schneller!! Lebensmittel: - Absolut ausreichend, aber "nur" regionales Angebot - Ein paar Vorräte an Nudeln und Reis sind empfehlenswert. Benzin: - Kein Problem, allerdings muss man immer wieder mit Engpässen rechnen. - Also rechtzeitig tanken, nicht erst wenn der Tank leer ist!!! Lieber schon mal nach 100 oder 150 Kilometern!!! - Laengste Strecke ohne Benzinversorgung Nouadhibou - Nouakchott, aber selbst dort kann man Benzin in Flaschen von Fischern kaufen. - Zur Not gibt es auf dem Schwarzmarkt immer ein paar Liter. Camping im Freien: - "Big Brother" live!!! - Es wird allerdings immer respektvoller Abstand gehalten und die Leute sind freundlich Bücher: - "Durch Afrika" 1 + 2 sind ein MUSS!! - "Westafrika" 1 + 2 haben ganz gute Hintergrundinfos, müssen aber nicht sein. Landkarten: - Michelin West-, Süd- und Ostafrika 1: 4.000.000 Internet: - Fast überall, aber oftmals unsagbar langsam!! - Zudem oftmals Stromausfall!!! - Ca. 1 pro Stunde |
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